Beim zweiten Rennwochenende des Porsche Sports Cup Suisse (PSCS 2024) auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet lief es insgesamt sehr gut für uns. Während der Trainings konnten wir ein optimales Setup eine für mich passende Balance sowohl für neue Reifen für Quali als auch für Reifen am Ende der Renndistanz im zweiten Rennen finden und  unsere bisherigen Probleme mit Untersteuern am Ende der Renndistanz deutlich verbessern oder gar eliminieren.

Im Qualifying konnte ich mein Ziel eine Zeit von unter 2:10.000 mehrmals unterbieten. Dennoch reichte es nicht ganz für P1 und ich musste mich mit P2, sowohl für das erste als auch das zweite Rennen zufrieden geben. Dennoch war ich zufrieden; Thomas Guedes war klar besser.

 

In beiden Rennen gelang mir jeweils ein guter Start, verlor aber in den Kurven T2 und T3 etwas an Boden. Obwohl ich in beiden Rennen mit Tomas mithalten konnte und im zweiten Rennen schnellere Rundenzeiten fuhr, reichte es am Ende nicht für den Sieg. In den entscheidenden Momenten sind mir kleiner Fehler unterlaufen, welche einen erfolgreichen Angriff letztlich verunmöglichten.

Es waren sehr zwei harte, aber faire, Rennen im Zweikampf mit Tomas. Wenn man sich nach dem Zieldurchlauf für ein tolles Rennen gegenseitig applaudieren kann die spannenden Zweikämpfe wichtiger als das Schlussresultat sind, dann ist das Motorrennsport pur und sehr schöne Erlebnisse. Ich bin deshalb sehr zufrieden mit dem Resultat und auch in der Gesamtwertung bin ich vorne dabei.

Einen großen Dank geht an das Team von AMAG First Rennsport, meinen Car-Chief Stefan Müller und meinen Coach Alex Fontana. Das gesamte Team hat jeweils einen grossen Anteil an einem solchen Erfolg.

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